Erholung in Salta
Hostel Illaq, Asado, bolichen, Ausflug zum Monte San Bernardo
06.05.2008
26 °C
Eigentlich gibt es von den letzten Tagen nicht so viel Neues zu erzaehlen, denn wir haben es mal richtig ruhig angehen lassen: abhaengen auf der Plaza, leckeres und billiges Essen, abends entweder schoene Schwaetzchen auf dem Bett oder auch mal eine Nacht voller Aktion mit Asado im Hostel, leckerem Wein, Gitarrenspiel und Gesang hier im Hostel und danach Tour durch Saltas bolichen (Discos) mit ca. 20 Leuten, alle sehr verrueckt und verzottelt. Das war eine sehr lustige Truppe von Argentiniern aus Cordoba, Buenos Aires, auch ein Franzose und ein Spanier waren dabei. Die hatten alle Rasterzoepfe oder strubblige Locken und sehr alternative Klamotten, bunte Leinhosen und Wollpullis, haben auf der Strasse jongliert um Geld zu verdienen und sind tatsaechlich mit Clownsnase und selbstgebastelten Hasenzaehnen in die Disco gegangen. Und natuerlich kauen hier viele Leute (auch junge) Koka, was man zusammen mit Natriumbicarbonat (eine Art Aschesoda) nehmen muss, um die gewuenschte Wirkung zu erzielen - am Anfang hab ich ueberhauptnicht kapiert, warum hier so viele Leute mit dicker Backe rumlaufen - als Medizinerin dachte ich erst an Gesichtstumore. Als dann beim 4. Verkaufer der Groschen gefallen ist, musste ich mitten im Geschaeft laut lachen. Angeblich ist das nur eine Tradition und hat kaum Wirkung, aber wers glaubt....
Insgesamt treffen wir hier Leute aus den verschiedensten Laendern. Die letzten Naechte waren ein Japaner, zwei Amerikanerinnen, ein Peruaner und zwei Israelis unsere Zimmerkollegen und alle kommen gut miteinander aus. Verstaendigen tut man sich hier ausschliesslich auf Spanisch und Englisch.
Vor ein paar Tagen ging es auf den hier angrenzenden Berg San Bernardo mit einer Seilbahn. Oben konnte man dann mal die groesse der Stadt bewundern, die einem im Zentrum (da sich hier das ganze Geschehen abspielt) ueberhaupt nicht so gross vorkommt. Zurueck ging es zu Fuss den Berg runter - sehr anstrengend, da es steil nur Treppen runter zu laufen ging.
Insgesamt haben wir hier voellig die Zeit vergessen und einfach so dahingelebt, einen ganzen Tag sogar in der falschen Zeit, wir dachten es waer Sonntag dabei war Samstag. Cool, als wir abends den Irrtum bemerkt haben und doch noch weggehen konnten! Und wie schwierig, den Geburtstag von Papa zu treffen zum Gratulieren! Heut muessen wir erstmal ausrechnen, wieviele Tage wir das Hostel bezahlen muessen :-)
Morgen gehts weiter nach Humahuaca im Norden. Da soll eine riesige Schlucht sein, da man gesehen haben muss.
Sascha + Christiane
Eingestellt von chrisas 07:17 Archiviert in Backpacking | Argentinien





