Reise blog von Travellerspoint

Apr 08

Start ins Ungewisse: das Reisen beginnt!

San Juan, Diffunta Correa, San Agostin de la Valle Fertil, Parque Ischigualasto mit Valle de la Luna

sunny 30 °C

Jetzt gibt es endlich mal neue Bilder: http://www.globalwaterresources.de/cpg/.

Oje, schon wieder soviel Zeit vergangen und es gibt soviel zu schreiben: es packt einen ja doch immer wieder die Faulheit, aber aufgrund meines Kurzzeitgedaechtnisses ist es doch sicherer, alles genau aufzuschreiben :-)
Am Mittwoch, dem letzten Tag in Mendoza haben wir morgens zusammen am Terminal die Buskarten Richtung San Juan gekauft und fuer Sascha ein paar Sommerklamotten, die ich ihm ja mit meinen Horrorwetterberichten ausgeredet hab :-) Jetzt ist es aber die ganze Zeit richtig warm und es wird Richtung Norden immer noch waermer und schwueler. Danach hab ich mich nochmal mit einem Freund getroffen und Sascha ist wieder in den Park gegangen. Bei dem Treffen mit Javier hab ich nochmal einen Haufen Informationen bekommen, das naemlich unsere Tour so wie wir sie geplant hatten garnicht geht- Sacha hatte das Gleiche auch aus dem Reisefuehrer herausgefunden den wir vorher aus Faulheit nicht genmau gelesen hatten - also haben wir die Plaene wieder umgeschmissen. Abends wollten wir uns eigentlich im Hostel wieder treffen, waren dann mit einer Schweizerin zum Abendessen verabredet und ab 21.00 Uhr zum Tango im Café Soul. Allerdings haben wir uns unerklaerlicherweise immer um wenige Minuten an allen 3 Orten verpasst, bzw. Sascha ist dann zum Tanzen wohl nicht weit genug in den Raum gegangen, denn da war der Tanzkurs und er war auf jeden Fall am richtigen Ort! Naja, so haben wir uns dann erst nachts um 2 wiedergesehen, als ich nach dem Tanzen noch gemuetlich Lasagne essend im Hof vom Hostel sass und Sascha sich oben im Zimmer total Sorgen gemacht hat. Bisschen bloed gelaufen, aber der Tangoabend war super! Ich kannte ja schon von den letzten 2-3 Malen ein paar gute Taenzer, aber dadurch dass ich diesmal alleine da war, ohne maennliche Begleitung, hab ich von 4 richtig guten Taenzern abwechseln einen Crashkurs bekommen - es war herrlich, hat sich cool angefuehlt - wie es aussah kann ich nicht sagen :-))!
Am naechsten Morgen sind wir dann nach San Juan gefahren - im reinsten Nobelbus, in dem essen und Kaffee auf der Fahrt serviert wurde, ein Klo an Board war etc. Nach 2 Stunden Fahrt, die wie im Flug vergingen, haben wir in San Juan gleich eine Exkursion fuer eine Stunde spaeter zum Schrein der Diffunta Correa gebucht. Das ist eine Heilige hier, die in der Wueste verdurstet ist und ihr Kind hat ueberlebt, da es an ihrer Brust getrunken hat - sie wird fuer alle Wuensche und Gebete hier herangezogen, vorallem ist die die Beschuetzerin der Lastwagenfahrer, die dort regelmaessig halten wenn sie in der Gegend sind.
Nach einem megaschnellen Check-in im International Hosteling (das rausgesuchte existierte nicht mehr und wir sind mit dem Taxifahrer etwas ziellos durch die Stadt geirrt und hatten ja nur eine Stunde Zeit) sind wir zu diesem seltsamen Ort in der Wueste gefahren. Zuerst haben wir den Schrein garnicht gefunden und sind in die Kirche geangen, wo wir etwas enttaescht waren, dass das nun der tolle Wallfahrtsort sein soll - spaeter haben wir dann aber die Gaerten mit den vielen Haeusern fuer Gaben gefunden, jedes Haus ist einem Thema oder einer Bittstellergruppe gewidmet und sie sind vollgestopft mit Gaben und Danksagungen, wobei in der Mitte immer sehr gruselige Puppen aus Porzellan o.ae. liegen und alles so typisch katholisch beklemmend ist. Ausserdem gibt es einen Pfad der sich den ganzen Berg hochschlaengelt und ueberall haengen die Nummernschilder der LKW-Fahrer und Fotos von ihrer Familie + Gaben - bis oben am Gipfel die Stelle kommt wo der Koerper der Diffunta Correa gefunden wurde. Spaeter haben wir noch beim Warten auf den Bus super leckere eingemachte Pfirsiche gegessen, die ganz sauer waren und so intensiv nach Pfirsich gescheckt haben, wie ich es noch nie erlebt haben. Allerdings mussten wir die auseinander fallenden Pfirsiche auf eine recht eklige Art aus dem Glas fischen, da wir kein Besteck hatten und prompt kamen die hungrigen Wespen - was Sascha zu einer kleinen Spakko-Einlage animiert hat :-)
Den abend haben wir nett schwatzend und viel Spanisch sprechend im Hostel verbracht, wir haben einen sehr neten Kanadier (Frederic) kennengelernt, der ganz alleine mit dem Fahrrad von Chile ueber die Anden gekommen ist. Am naechsten Morgen haben wir noch einen kurzen Spaziergang durch San Juan gemacht zum Geld holen und versucht, mal den Geldtransfer ueber Western Union auszukundschaften, da wir ja durch die neuen Regelungen der Banken hier kaum an Geld kommen bzw nur mit horrenden Gebuehren von fast 10%!!
Dann sind wir 4 Stunden nach San Agostin de la Valle Fertil durch herrliche Lanschaften gefahren, verwunschen Doerfer und haben die Landbevoelkerung beobachtet, die tatsaechlich mitten in der Pampa leben, mit 3 Ziegen in einer Papphuette. Wir haben dabei die ganze Zeit ueberlegt, wie wir mit dem Angebot eines Typen umgehen, der uns schon beim Einsteigen in den Bus angequatscht hatte, um uns in San Agostin eine Unterkunft bei seiner Familie zu vermitteln. Unterwegs hat ein anderer Tuir naemlich entdeckt, dass ihm beim Einsteigen ganz geschickt sein Rucksack geklaut wurde und uns erschien es eh ein bisschen gefaehrlich, einfach mit Fremden mitzugehen. Wir haben also beschlossen, uns die Sache anzuschauen, aber auf keinen Fall in ein Auto einzusteigen, damit wirt nicht mitsamt dem Gepaeck verschleppt werden koennen - 10 Minuten spaeter sassen wir mit der total netten Familie die uns abgeholt hat im Auto :-) Es war ein kleines Risiko, aber das hat sich gelohnt - wir haben jetzt zu einem super niedrigen Preis ein tolles Apartement, was eigentlich fuer 4 Leute gedacht ist, zu zweit und zahlen weniger als im Hostel - mit Klimaanlage, TV, Kuehlschrank, Dusche und Kueche/Wohnzimmer, Haengematte und Grill vor der Haustuer auf der Terasse...herrlich! Das Doerfchen ist ruhig und nett, die Leute freundlich...perfekt! Gestern abend haben wir uns dann ein mega leckeres Essen gekocht mit viel frischem Fleisch, Salat, frischem Brot und der Olivenpaste aus Maipu - ich hab ein Riesenstueck Leber mit Zwiebelringen verspeist, mmmmh! Danach haben wir schwatzend und den regionalen Weisswein trinkend in der Haengematte gesessen und gegen die Mosquitos gekaempft, die hier auf dem Land schon etwas penetranter sind. Peinlich war, dass wir schon den 2. Abend in Folge den Rueckweg zu unserem Haus nicht gefunden haben - das war schon den Abend vorher in San Juan der Fall - das Gleiche nun auch hier in San Agostin! Noch schlimmer, wir sind hier an unserem Haus vorbeigelaufen und sind ein paar Haeuser weiter reingegangen - wo uns fast der Wachhund angefallen haette und ausserdem Maenner sassen - Sascha wird mich umbringen, dass ich das hier schreib, er ist sonst immer so stolz auf seinen Orientierungssinn und fand das sehr peinlich. Fuer mich ja eine voellig normale Sache, dass ich mein Haus nicht direkt finde :-) Und ausserdem ist der Sternehimmel hier auch ein paar laengere Blicke wert - rabenschwarz und die Sterne ganz hell und klar. Muss wohl an der Hoehe liegen, wir sind hier auf ca. 1300m. Und schoen warm ist es hier...
Jetzt spaziert hier gerade Stephan aus Mendoza zur Tuer rein, der als Ueberraschungsbesuch mit seinem Moto hergefahren ist, da wir ja eh so ein grosses Apartement haben - also werden wir jetzt was Leckeres einkaufen und zusammen Sascha ueberraschen, der zuhause seinen Reisebericht schreibt....

Eingestellt von chrisas 14:57 Archiviert in Argentinien Kommentare (0)

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Mendoza, 22 de April

Die ersten Tage

sunny 29 °C

Endlich mal eine halbe Stunde Zeit hier was zu schreiben - ich versuch mich kurz zu fassen...
Schon an Tag 2 gings richtig los und wir waren den Tag ueber Paragliden (so wie Fallschirmspringen, nur das der Schirm schon offen ist und man direkt vom Berg abspringt). War echt fantastisch. Das ganze war eher privat organisiert, ueber einen Bekannten von Chrissi. Der ist mit uns und seiner halben Familie in seinem "Cheep" auf einen Berg in der Naehe von Mendoza gefahren. Die Fahrt war schon ein Abenteuer fuer sich: Wir hinten auf der Ladeflaeche, in einem Auto das kein einziges Instrument hatte und zum Schalten irgendwelche Schlauche hochgehalten werden mussten. Wie die hier fahren, hat glaube ich Chrissi schon berichtet... Abends sind wir dann mit zwei Duzent gleichaltrigen Argentiniern in eine Disco etwas ausserhalb gefahren und ich musste mal meinen Rythmus an die oertlichen Gegebenheiten anpassen. Das heisst Abend gegessen fruehestens um 11, Tanzen bis in die Morgenstunden und nach 3 Stunden schlaf wieder fit sein. Aber es geht ganz gut - hab mich hier total schnell an alles gewoehnt und die Menschen sind alle sehr nett und einladend ohne auf eine Gegenleistung aus zu sein (also meistens).
Tag 3 haben wir eine Radtour durch und um Mendoza gemacht, gefuehrt von einem Einheimischen aus dem Hostel. Dafuer ist der ganze Tag drauf gegangen. Den vierten Tag haben wir im Park San Martin verbracht, wo wir bereits am Tag zuvor mit den Raedern durchgefahren sind. Der Park ist einfach riesengross und erstreckt sich bis in die Berge. An dem Tag haben wir hauptsaechlich spanisch miteinander gesprochen, um mich da mal voran zu bringen.
Tag 5 (heute) sind wir mit dem Bus nach Maipu (einen Ort in der Naehe von Mendoza) gefahren und nachdem wir wohl falsch ausgestiegen und im Zentrum rumgesucht haben, endlich an die richtige Stelle ausserhalb gefahren, uns wieder Raeder geliehen und die Weingueter besichtigt. Eine Olivenplantage und eine Schokaladenfabrik (fuer Getraenke) stand auch auf dem Programm. Gerade sind wir mit dem Bus angekommen (ist schon wieder halb 9 Abends) und haben noch einen kurzen Abstecher ins Internetcafe gemacht, bevor es wieder ins Hostel zu einem lustigen Abend oder sonstwo hingeht. Ist hier alles ganz ungeplant. Eigentlich wollten wir schon laengst weiter ziehen, aber es gibt immer wieder Neues was wir hier noch machen wollen und das Wetter ist auch grade so richtig sommerlich.
So, nehme mal an Chrissi kopiert hier gleich auch noch was drunter,
bis dann, Sascha

Klar, ich kopier immer fleissig meine eh schon geschriebenen Mails als Gedaechtnisstuetze :-)
Zu zweit ist es noch schwerer, mal Zeit zum schreiben zu finden, weil man immer was machen kann . Wir verbringen sehr schoene erlebnisreiche Tage hier in Mendoza und Sascha gefaellt es hier genausogut, was mich total freut. Daher sind wir jetzt viel laenger als geplant hiergeblieben und werden vor Donnerstag auch nicht wegfahren. Das Paragliden war Wahnsinn, einfach herrlich. Ich hatte anfangs die Befuerchtung, dass mir oben schwindlig oder schlecht wird. War aber ueberhaupt nicht der Fall, wir hatten auch noch Glueck, dass es so warm war, dass wir sogar aufgestiegen sind. Herrlich, man gleitet einfach so dahin, fuehlt sich ganz sicher - der Typ (war ein tandemsprung) war ein ganz Lieber, ein Freund von einem Freund, der uns einen super Preis gemacht hat und schon ein bisschen aelter und sehr vertrauenswuerdig war. Daher hab ich mich auch zu ein paar Kunststueckchen ueberreden lassen, obwohl mir Simone davon abgeraten hat, weil sie danach erbrechen musste :-) Mir gings aber gut, ich wuerds gerne selber lernen. Man braucht hier dafuer nur eine Woche! Aber es gibt Wichtigeres, erstmal ziehen wir jetzt los am Donnerstag. Wir haben nur 30,- Euro bezahlt und das naechste Mal wuerde er uns sogar zu fliegen zum Preis von einem Flug, ist ein ganz netter. Die ganze Familie ist mit hoch auf den Berg gekommen, in einem offenen Uralt-Jeep, unterwegs haben wir noch die Oma besucht, auf der Rueckfahrt noch eine Schokolade getrunken und danach bei der Familie gesessen, Tee getrunken und gleich mal den Cousin aus Buenos Aires fuer unsere Zeit dort engagiert, voll cool. Der Weg auf den Berg war sehr abendteuerlich, der camino bestand aus Felsbrocken, ueber die wir druebergerumpelt sind in halsbrecherischer Geschwindigkeit, man musste sich so festhalten, dass ich Muskelkater bekommen hab und danach waren wir voellig eingestaubt. Ja, war echt genial. Jetzt in Kurzform noch die anderen Tage, also Samstag abend waren wir im Guanaca, wollten dort eigentlich Salsa tanzen. Das hat allerdings nicht hingehauen, es war spaeter viel zu voll und die Musik nicht so. Zum Glueck sind wir mit einer grossen Gruppe von Leuten dort gewesen, weil einer Geburtstag hatte und so sind wir auch alle kostenlos reingekommen, haben also 30 Pesos gespart. Aber ich habe ein recht tiefe Brandwunde auf dem Ruecken von der Zigarette eines Idioten davongetragen, die richtig fies wehtut und haesslich aussieht.
Sonntag haben wir mit einem chico aus dem Hostel (Adrian) und einer Franzoesin (Flor) auf den Fahrraedern verbracht, was ja immer super ist um viel von einer Stadt zu sehen. Der Tag war anstrengend weil wir keine Gangschaltung hatten und auf den Cerro de la Gloria auf 1000m hoch sind und dann noch ein Stueck in die Berge zu einer Kirche, aber hat richtig Spass gemacht.
Gestern lagen wir den ganzen Tag im Parque San Martín am See und haben Spanisch geuebt, damit Sascha schnell reden lernt und sich besser unterhalten kann, haben Mate getrunken, Salsa getanzt, Obst gefuttert und gefaulenzt. Abends kam noch Stefan im Hostel vorbei und wir haben lange geschwatzt. Sascha hat sich schon ganz gut an den Rhythmus hier gewoehnt, mit viel Mate zum aufputschen brauchen wir beide wenig Schlaf :-).
Heute waren wir mit den Fahrraedern in Maipu und haben die Bike and wine- Tour nochmal gemacht, wieder mit tollem Wetter und leckerem Wein. Ausserdem hab ich diesmal auch die Fuehrung durch die Oliveria mitbekommen, total interessant, wie Olivenoel hergestellt wird und welche verschiedenen Qualitaetsgrade (haengt von dem Saeuregehalt ab: virgin > 1%, supervirgin <1%) und Sorten es gibt, davon wusste ich vorher garnichts!
Chau!

Eingestellt von chrisas 16:06 Archiviert in Backpacking | Argentinien Kommentare (0)

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Mendoza, 19 de April

Ankunft die Zweite

sunny 28 °C

Aufgrund des begrenzten Speicherplatz in diesem Blog, sind unsere Fotos nun auf eigenen Webspace ausgelagert und unter folgenden Link zu finden: http://www.globalwaterresources.de/cpg/.


So, dann bin ich (Sascha) heute wohl das erste mal dran, mit Blog schreiben.
Ich bin gestern nach 18 Stunden Flug in Mendoza angekommen. Die Verbindungen haben alle geklappt. Entgegen den Vorankuendigugen ist es hier immer noch richtig Sommer und ich hab leider auf kurze Klamotten beim Packen verzichtet gehabt. Gestern hatte ich auch schon mein erstes Asado - echt wahnsinn was fuer Mengen Fleisch die Argentinier essen koennen. Unser Hostel ist wohl eines der besseren Sorte: Alles sehr sauber, Duschen mit warmen Wasser etc. Mit der Zeitumstellung hatte ich gestern noch ziemlich meine Probleme, aber ich werde mich sicher schnell anpassen. Die naesten Tage stehen bereits einige Aktivitaeten an; in 2 Stunden werden wir zum Paragliden abgeholt. Ich hoffe die naeste Zeit wird es noch so warm bleiben und der Winter auf sich warten lassen.
Wir muessen jetzt auch schon wieder weiter...

Sascha

Da ich auch gewohnheitsmaessig immer meine Erlebnisse hier reinkopier, die ich anderen Leuten per E-Mail geschrieben hab, auch noch ein Beitrag von mir :-)
Sascha ist gestern angekommen und wir sind heidewitzka ins Hostel, das ich schon reserviert hatte. Echt voll schoen dort, supernette Jungs die es leiten und ein stilvolles altes verwinkeltes Haus, relativ sauber. Sicher eins der am besten ausgestatteten Hostels, die wir erleben werden! Armer Sascha, ich hab ihn gleich mal auf eine Parilla (Grillfest)geschleppt, wo er mit lauter spanisch sprechenden Leuten und den abartigen Grillgewohnheiten und Horrorschlachtgeschichten der Argentinier klarkommen musste :-) War aber voll lustig und hat ihm auch gefallen. Dann haben wir mein Zeug geholt und er hat noch meine Gastmutter+Tochter kennengelernt, dann waren wir in der Stadt, viele Sachen kaufen und zeigen und den Abend haben wir im Hostel verbracht, mit der weiteren Planung. Wir werden also erstmal ein paar tage hier bleiben und alles machen was es so an Mountinbike-, Trekking- und Bodega-Touren gibt. Im Hostel hab ich schon einen der Gìas fuers Mountinbiking kennengelernt, der sich gleich angeboten hat und uns voll viel Infos gegeben hat, wie man wo am besten hinkommt, ohne immer gleich Touri-Touren zu buchen. Die nacht ueber wurde bis vier oder so im Hostel gefeiert und vor dem Fenster hat die ganze Zeit einer Panfloete gespielt (richtig virtuos und toll!), aber es ging mit Schlafen, trotz dem Kommen und Gehen der anderen Zimmerbewohner. Sascha hatte ja eh seinen Jetlag wegzuschlafen und hat keinen Muckser mehr getan :-)
Jetzt hat gerade Yavier angerufen, den ich beauftragt hatte, uns eine Paraglidingtour zu besorgen, weil ein Freund von ihm das macht und ich keine Lust hab, das Geld zu irgendwelchen doofen Touribueros zu tragen. In 2 h gehts schon los! Wir wollten uns eigentlich in den Park fleezen, aber das kann auch warten...

Eingestellt von chrisas 11:46 Archiviert in Backpacking | Argentinien Kommentare (0)

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Mendoza, 17 de abril

Die letzten Tage in Mendoza

sunny 17 °C

Dienstag waren wir abends richtig schoen essen im Dezimo, das ist ein Hotel mit Restaurant oben 10. Stock. Mittags ists da auch richtig schoen, man hat einen tollen Ausblick auf die Berge und ueber die ganze Stadt und das Essen ist Spitze. Abends kann man von der Terasse aus toll die Sterne sehen und natuerlich auch die ganzen Lichter der Stadt. War sehr lustig, der Chef der Sprachschule hat uns eingeladen und danach waren wir noch alle bei Stefan im Apartement, einen seiner leckeren Weinchen trinken. Am Donnerstag bin ich mit ihm auf seinem Schopper nach Vallavicencio gefahren, das ist die Quelle, deren Wasser wir hier die ganze Zeit trinken. War eine tolle Tour, die Landschaft gigantisch, das Wetter toll und das letzte Stueck in den Bergen wie verwunschen. Ich waer lieber mit einem anderen Gefaehrt unterwegs gewesen, als mit der lauten Knattermaschine, die so unterm Hintern vibriert, das man nach einiger Zeit kein Gefuehl im hintern mehr hat, aber gut, er ist begeistert von seinem Moto. Das letzte Stueck der Strecke war als "camino sinuoso" ausgeschilder und hat seinem Namen alle Ehre gemacht, das waren wirklich Sinuskurven, und zwar ununterbrochen! Mitten in dieser schoenen Wildnis, stand dann auf einmal ein alter knorzliger Opi, dem das Moto kaputt gegangen ist. Voll arm, der stand da schon ne Weile, fliegenumschwaermt, und war heilfroh als wir kamen. Wirklich helfen konnten wir nur, indem wir am Ziel den Leuten bescheid gegeben haben, damit sie ihn abholen kommen. Der Typ, den wir benachrichtigen sollten, war allerdings gerade auf Patrouille in den Bergen, sein KOllege hat gesagt, er gibt ihm Bescheid...oje, ich hoffe der arme Kerl steht da nicht immer noch. Der hat aber auch die Ruhe weg gehabt, da mitten in der Pampa, es wurde schon abend etc...aber anstatt mal sein Moto da stehen zu lassen und zu laufen, wartet er lieber. War wahrscheinlich sein ganzer Besitz.... Ja, dort haben wir dann nur ein Kaeffchen getrunken und ein bisschen Truco gespielt, das ist das Nationalkartenspiel hier, was angeblich so kompliziert sein soll, das man es nicht lernen kann. Ich hab aber jedenfalls jetzt schon mal die Werte der Karten gelernt...also die Grundlage.
Mein Abschlussexamen in der Schule war ueberraschenderweise richtig gut, dabei bin ich waehrenddessen fast eingeschlafen - es hat 2 Stunden gedauert und ich sass voellig uebermuedet alleine in einem Raum. Aber jetzt bin ich jedenfalls avancado (B2), in Sprachverstaendnis und Ausdruck sogar C1 - da bin ich richtig stolz drauf weil alle gesagt haben, dass kaum jemand so schnell lernt. Es geht auch nur bis C2, das erreicht man allerdings kaum als Auslaender. Liegt wohl an der guten Lernkonstitution durchs Studium :-) Naja, trotzdem verplapper ich mich oft genug und blamier mich mit irgendwelchen Redewendungen...
Ja, heute hab ich nochmal einen schoenen Tag im Park verbracht, es ist zum Glueck wieder waermer geworden. Mit Javier und den leckersten Empanadas der Stadt, wir haben 12 Stueck verdrueckt! Was fuer ein Fettschock...Simone hat angerufen, die gerade auf dem Weg von Buenos Aires nach Iguazu ist, allerdings schon nach 2 Stunden nicht mehr weiterfahren konnte weil dort alle Felder brennen und alles voller Rauch ist- als dann aber die Gegenspur nach 16 Stunden warten wieder fahren durfte, sind die Leute wohl durchgedreht und haben Haufen von Autoreifen angezuendet und die von der Gegenrichtung angepoebelt. Mitten aus dem Chaos hat sie mich angerufen, die Arme, mit noch einem Weg von 16 Stunden vor sich! Ich hoffe, es ist gut ausgegangen...
Morgen kommt Sascha, ich hoffe es klappt alles! Ich hab jedenfalls schonmal ein richtig cooles Hostel organisiert, ein richtig schoenes altes Gebaeude mit viel Platz. mal sehen, wie das wird, so mit 10 Leuten in einem Raum schlafen...ich hab mich jetzt schon richtig an mein Zimmerchen gewoehnt.
So, jetzt muss ich schnell heim, denn ich hab noch nicht gepackt und muss noch mit Mariana ein paar Sachen klaeren....

Eingestellt von chrisas 15:40 Archiviert in Argentinien Kommentare (0)

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Mendoza, 14 de abril

Letzte Woche!

semi-overcast 10 °C

So, heute beginnt die letzte Woche in Mendoza! Das Wochenende wqar recht ruhig, da durch den Kaelteeinbruch keiner so richtig Lust hatte rauszugehen - gestern habe ich den ganzen Sonntag mit der kleinen Delfi spielend verbracht, hat mal wieder richtig Spass gemacht. Sie kam waehrend der Siesta zu mir ins Zimmer weil sie nicht schlafen konnte und wir haben Puppen gespielt und fuer ihren Tobias Anziehsachen gebastelt und eine Wiege gebaut. Spaeter hab ich ihr dann bei den Hausaufgaben geholfen (was sich aufs Buntstifte anspitzen und anreichen beschraenkt hat, da sie erst 1. Klasse ist). Schliesslich haben wir dann noch Schule gespielt und ich musste natuerlich der arme Schueler sein, waehrend sie richtig aufgedreht hat. Total verrueckt, die Kleine aber voll goldig.
Ansonsten war ich Samstag dann doch nicht tanzen, weil der Kerl dazu zu muede war. Dafuer hat er mich ganz nobel ausgefuehrt in eine vinaria mit super schoen beleuchtetem weissen Innenhof mit Palmen und Springbrunnen. Der Wein war auch richtig lecker, ein Norton Malbec. Aber ich wollte halt eigentlich tanzen....naja. War dann auch trotzdem spaet, nach einem Absacker auf der Arïstides (Partystrasse von Mendoza) sind wir dann gegen 3 heim.
Ja, heute hab ich dann noch 2 Stunden Schule von letzter Woche nachgeholt, wir haben noch eine ganz nette Schweizerin in den Kurs bekommen. Dann hab ich mein Examen geschrieben, was viel zu schwer war - das Ergebnis bekomm ich morgen. Eben waren wir noch alle zusammen ganz lecker in einem der beliebtesten Restaurantes hier essen - meine Lieblingsempanadas hatten sie nicht, also hab ich mich mal wieder am Lomolito versucht - ein duennes Stueck Rind als Riesensandwich mit Tomate, Salat, Kaese und Spiegelei. Und natuerlich den aliños - verschiedene Salsas, von Ketchup ueber Senf, Mayonese oder die Salsa Golf (orangene Mischung aus Mayo und Ketchup). Jetzt bin ich pappesatt und muss noch schnell mein Geburtstags-Muetterchen anrufen, bevor ich in einen totenaehnlichen Schlaf verfalle.....

Eingestellt von chrisas 11:18 Archiviert in Argentinien Kommentare (0)

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