Iguazu 2. Tag und Edelsteinminen
Parque Nacional de Iguazu (ARG), Minas de Wanda
01.06.2008 8 °C
Neue Bilder: http://www.globalwaterresources.de/cpg/
Frueh morgens ging es mit dem Bus vom Terminal aus zu den Iguazu-Faellen auf der argentinischen Seite. Der Park war hier ganz anders gehalten, als in Brasilien. Viel natuerlicher - man fuehlte sich einfach mehr drin, als nur davor und so kam es einen auch bei den Wasserfaellen an sich vor: davor, darueber, drunter und manchmal auch mittendrin konnte man dieses unglaubliche Naturschauspiel betrachten. Der Anblick der verschiedenen Faelle war atemberaubend. Mittags ging es auch zu einer kleinen Insel (Isla San Martin), die zwischen einigen Wasserfaellen lag und man so einen noch besser Ausblick hatte. Danach ging es aber nochmal richtig nahe ran und zwar mit einer gebuchten (kurzen) Tour mit einem Schnellboat, welches fast in die Wasserfaelle hinein fuhr. Da wurden wir dann mal richtig nass, aber dank unserer Regencaps hielt sich das in Bezug auf unsere Kleidung darunter in Grenzen.
Spaeter sahen wir endlich mal die Nasenbaeren, die wir tags zuvor schon gerne gesehen haetten. Die sind hier schon total an Menschen gewoehnt und sind ziemlich aufdringlich. Wir sahen dabei zu, wie erst eine Babyflasche geklaut haben und spaeter den Rucksack einer Touristin nicht mehr loslassen wollten. Sehen aber total niedlich und lieb aus die Fiecher, auch wenn sie hin und wieder zubeissen, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen. Die Wasserfaelle hier zu versuchen zu beschreiben, waere vergebens - aber vielleicht geben unsere Videos einen kleinen Einblick.
Abends wollten wir in Puerto Iguazu dann essen gehen und stellten das erste Mal fest, dass es wohl billiger waere selbst zu kochen (eben alles Touri-Preise). Dann fanden wir aber doch ein kleines Lokal, wo wir fuer umgerechnet 4 Euro pro Person Speisen konnten. Was uns hier noch aufgefallen ist: nirgendwo wird soviel Mate getrunken wie hier. Misiones ist die Hauptanbauregion des Yerba-Mate und die Leute trinken zum Teil aus richtigen Riesengefaessen.
Gestern gings dann mit dem Bus in 45 minuetiger Fahrt nach Wanda, um die beruehmten Amethyst-Minen zu besichtigen. Erst schauten wir einen Felsen an, auf dem wir auch rumgehen konnten, in dem etliche Amethyst-Drusen einfach wie kleine Hoehlen in dem Stein waren und danach ging es dann in einen Felsen (das was man sich unter einer Mine eher vorstellt) wo wiederrum unzaehlige Kristalle in den Felsen freigelegt wurden. In den Hoehlen wurde abseits der Touristenzeit auch noch gearbeitet, was man an den ganzen scharfen Sprengladungen in den Waenden erkennen konnte. Auch hier sind wohl unsere Fotos aussagekraeftiger. Als wir zurueck wollten kam erstmal ewig lang kein Bus und wir dachten schon, wir wuerden an der falschen Strasse stehen oder so. Als dann auch noch ein Bus der nach Puerto Iguazu fuhr nicht anhielt und an uns vorbei fuhr, dachten wir schon ueber Alternativen nach. Nach insgesamt fast eineinhalb Stunden und fast in Dunkelheit kam dann endlich der Bus und es ging zurueck. Abends war es zu kalt zum "aus dem Haus gehen" und wir machten das erste Mal einen Fernsehabend: englische Spielfilme mit spanischen Untertiteln.
Sascha
Und hier eine paar Videos der Wasserfaelle:
Eingestellt von chrisas 07:54 Archiviert in Photography | Argentinien Kommentare (0)





